19 Dez

Eine Legende, die fast jeder kennt

Fast jeder, der die schwarzen Scheiben mit Musik liebt, kennt auch den Technics SL 1200 MK2. Dieser Schallplattenspieler ist ein Produkt aus dem Hause Panasonic. Nicht nur bei Musikliebhabern, sondern auch bei Technikfreaks stehen diese Produkte für hervorragende Technik, die auch noch über ein sehr gutes Preis- und Leistungsverhältnis verfügen. Von Panasonic kommen nicht nur die Geräte unter dem Namen Technics, sondern auch Panasonic und National. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Osaka, in Japan. Für den Vertrieb in Deutschland ist die Firma Taiyo in Hilden zuständig.

Den kennt jeder

Ein Produkt, das schon fast zu einer Legende geworden ist, ist der Schallplattenspieler Technics SL 1200 MK2. Dieser Plattenspieler war von Anfang an so begehrt bei den Anwendern, dass er inzwischen einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde bekommen hat. Dieser Plattenspieler ist das elektronische Konsumprodukt, das nachweislich am längsten in unveränderter Form hergestellt wurde. Der Technics SL 1200 MK2 und sein baugleiches Pendant, der Technics SL 1210 MK2 wurde von Panasonic über 20 Jahre lang in unveränderter Form produziert. Der Unterschied zwischen den beiden Plattenspielern ist lediglich die Farbe. Während der 1200er in elegantem Silbergrau produziert wurde, ist der 1210er in anthrazit/schwarz gehalten.

Mit inneren Werten punkten

Der Technics SL 1200 MK2 ist qualitativ so hochwertig, dass er von den meisten DJs verwendet wurde und auch heute noch sehr häufig zum Einsatz kommt. Ein Grund dafür ist zum Beispiel der patentierte Direktantrieb. Innerhalb von einer Viertelumdrehung erreicht dieser Plattenspieler die gewünschte Solldrehzahl. Dank dieser Fähigkeit galt er von Anfang an als idealer Begleiter für DJs. Nicht umsonst konnte Panasonic für seinen Technics SL 1200 MK2 mit dem Slogan „zu besichtigen in ihrer Lieblingsdiskothek“ werben. Viele Anwender werden es bedauert haben, als auf der DMC World DJ Championships 2011 das Aus für diesen Plattenspieler bekannt gegeben wurde.
Weitere Plattenspieler Testberichte und Preisvergleiche gibt es auf www.plattenspieler.info zu entdecken.

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19 Okt

Beleuchtung in Kunst und Musik

Das Thema “Beleuchtung in Kunst und Musik” kann von mehreren Seiten aus betrachtet werden. Einerseits sind namhafte Designkünstler damit beschäftigt, Lampen zu entwerfen. Vielfach befassen sich Künstler mit Lichtobjekten oder beleuchteten Installationen – beispielsweise einige Bauhaus-Künstler. Beleuchtung dient aber natürlich auch dazu, Kunst zu inszenieren.

Ob einer als Hobby Tiffanylampen herstellt oder den Schritt darüber hinaus zu ganz eigenwilligen Designs macht: Lampen und Beleuchtungsobjekte faszinieren. Das Spiel aus Farbe und Licht hat schon große Künstler inspiriert, die Kirchenfenster hergestellt haben. Seit es die elektrische Lampe gibt, haben sich Designer und Künstler immer mehr dafür interessiert, sie designerisch zu optimieren. Anderen lag es wiederum am Herzen, den üblichen Leuchtmöglichkeiten ganz neue Funktionen zuzuordnen. Man beleuchtete beispielsweise Skulpturen aus Naturmaterialien und schuf so ganze neue Lampen, die zugleich dekorative oder künstlerisch anspruchsvolle Raumobjekte waren. Angelehnt an die Lampen Marokkos oder Indiens erschufen wieder andere Künstler eigene Designs. Man erfand Kunstobjekte und Installationen, in denen Glühbirnen, Leuchtstoffröhren oder LED-Leuchtquellen eine Rolle spielten. Zum Teil wird die Verwendung solcher Leuchtquellen später zum restauratorischen Problem. Mit dem Verbot der Glühbirne kann man beispielsweise auch kein mit 1000 Glühbirnen bestücktes Leuchtobjekt reparieren, wenn es nicht mehr an allen Stellen funktioniert.

Unter dem Begriff “Lichtkunst” hat sich eine vollkommen eigenständige Kunstrichtung etabliert. Es dreht sich um Installationen und Skulpturen, die mit Hilfe künstlicher Lichtquellen ihre Wirkung erzielen. Davon zu unterscheiden sind alle Objekte, die der Beleuchtung, Signalübertragung im Verkehr oder der Werbung dienen. Lichtkunst verfolgt einen Selbstzweck. Man kann leicht nachvollziehen, dass sie am besten im Dunkeln zur Geltung kommt. Das wiederum stellt die Museen vor neue Herausforderungen. Ob Olafur Eliasson in riesigen Hallen atmosphärisches Licht erschafft, in dem man förmlich baden kann oder ob eine Wand mit wechselnden Lichtquellen und Farbfiltern farbig illuminiert wird, ist unterschiedlich. Lichtkunst hat verschiedenste Richtungen eingeschlagen. Der eine lässt Textfragmente über einen hellen Bildschirm wandern, der andere installiert raumgreifende Laserlichtbänder. Namen wie Lázló Moholy-Nagy, Dan Flavin oder Mischa Kuball sind vielen Interessenten dieser Kunstrichtung ein Begriff.

Dass auch die Bühne oder Kunstausstellungen im hohen Maße vom Licht abhängen, ist nachvollziehbar. Lichtregie ist ein Begriff, der dies verdeutlicht. Licht- und Beleuchtungstechniker installieren die Beleuchtung, werden in die Proben eingebunden und bedienen die Lichtanlagen von einem Mischpult aus, sobald das Stück auf die Bühne geht. Ob es ein Schauspiel, eine Oper, eine Kunst-Ausstellung oder eine Zirkusvorführung ist, spielt keine Rolle: Licht setzt dramatische Effekte, erhellt Zusammenhänge oder stellt alles in den Schatten.

 

Und wie U2 das Brandenburger-Tor ganz in Grün tauchte:

 

 

14 Okt

Überblick über die Verhütungsmethoden

Neben der Pille, der das weibliche Geschlecht seit den 70er-Jahren eine vollkommen neuartige, so noch nie dagewesene sexuelle Freiheit zu verdanken hat, gibt es eine Vielzahl weiterer Verhütungsmittel, die eine Schwangerschaft bei richtiger Anwendung beinahe ebenso sicher verhindern können. Der sogenannte Pearl-Index dient hier als Maßstab für die Sicherheit einer Methode zur Empfängnisverhütung und bezeichnet damit, wie viele Frauen von hundert dennoch schwanger werden.

Grundsätzlich muss zwischen natürlichen, mechanischen, chemischen und hormonellen Verhütungsmitteln eine Unterscheidung vorgenommen werden.

Natürliche Verhütungsmethoden orientieren sich am Zyklus der Frau und bleiben in ihrer Sicherheit hinter den mechanischen und hormonellen Methoden zumeist etwas zurück.
Bei der Temperaturmethode wird jeweils morgens zur gleichen Uhrzeit die Basaltemperatur zur Bestimmung der fruchtbaren Tage zur Rate gezogen. Eine weiter natürliche Methode zur Empfängnisverhütung stellt die Hormonmessung dar, bei der der Morgenurin der Frauen mit einem Teststreifen analysiert wird und anhand der sich verändernden Hormonwerte der Zeitpunkt des Eisprungs bestimmt wird. Als äußerst unsicher, aber auch zu den natürlichen Methoden der Verhütung zählend, ist der sogenannte Coitus Interruptus, bei dem der Mann während dem Geschlechtsverkehr rechtzeitig vor dem Samenerguss den Penis aus der Scheide zieht.

Die bekannteste Form der mechanischen Empfängnisverhütung stellt wohl das Kondom dar, das neben Empfängnisschutz auch die Ansteckung vieler Geschlechtskrankheiten verhindert. Das “weibliche Gegenstück”, das sogenannte Femidon, ist dem Kondom äußerst ähnlich aber den anatomischen Bedingungen der Frau angepasst. Das Diaphragma oder auch als Scheidenpessar bekannt ist eine aus Silikon oder Latex bestehende Kappe, die vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt wird und auf diese Weise den Muttermund verschließt.

Neben der Pille gibt es auch noch weitere, andere hormonell wirkende Verhüttungsmittel. Durch die Dreimonatsspritze werden einer Frau alle drei Monate Hormone gespritzt, die einen sehr hohen Empfängnisschutz bieten. Einen neueren Empfängnisschutz stellt das Verhütungsstäbchen dar. In den weiblichen Oberarm eingesetzt gibt es Hormone ab und verhindert so eine Empfängnis. In ähnlicher Art und Weise wirkt die Hormonspirale, die in der Gebärmutter eingesetzt, im Gegensatz zur Pille nur Gestagene abgibt, aber keine Östrogene enthält.

Chemische Verhütungsmethoden bestehen allesamt aus Spermiziden, die es in unterschiedlichsten Präparaten, beispielsweise als Zäpfchen, Gels oder Schaum, auf dem Markt zu finden gibt und die mit ihrer spermienabtötenden Wirkung als – leider nur sehr unsicherer Empfängnisschutz – gehandelt werden. Allenfalls stellen diese Methoden eine zusätzliche Ergänzungsmöglichkeit dar.

30 Sep

Die Faszination der Musik

Die Anfänge der Musik liegen im Dunkeln, jedoch steht fest, dass sie die Menschheit schon seit Zehntausenden von Jahren begleitet. Die ältesten bisher gefundenen Musikintrumente werden auf etwa 35.000 Jahre geschätzt und bestehen aus Tierknochen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich Instrumente aus Ton und später Metall. Die ersten Melodien dürften als Imitation von Vogelgesängen durch den Menschen entstanden sein.
Interessanterweise existierte in den meisten Kulturen die Vorstellung, Musik sei ein göttliches Geschenk. So spielt die Musik seit jeher eine wichtige Rolle bei religiösen Riten, sozusagen als Mitterlin zwischen menschlichen und göttlichen Sphären. Nach und nach wurde Musik auch ins Alltagsleben integriert, doch lange Zeit blieb Religion die treibende Kraft zur Weiterentwicklung der Musik. So ist die Musik, wie wir sie heute in der westlichen Welt kennen, kaum denkbar ohne die gregorianischen Gesänge des Mittelalters oder sakrale Musik der Barockzeit.

Musik zieht sich durch unser Leben wie ein roter Faden. Bereits im Mutterleib nimmt das ungeborene Kind Musik von außen wahr und reagiert darauf. Ein berühmter Geiger wunderte sich, warum ihm einige Stücke viel leichter von der Hand gingen als andere mit einem vergleichbaren Schwierigkeitsgrad. Schließlich stellte sich heraus, dass die Stücke, die ihm so leicht fielen, gerne von seiner Mutter während der Schwangerschaft gehört wurden.
Aus nahezu allen Kulturkreisen sind Wiegenlieder überliefert, mit denen kleine Kinder beruhigt und in den Schlaf gesungen werden. Und wer könnte sich Geburtstage ohne Geburtstagslieder oder Weihnachten ohne Weihnachtslieder vorstellen? Während der Pubertät dient Musik den Jugendlichen häufig als Mittel der Abgrenzung und manchmal auch Rebellion gegen die Erwachsenen. Musik bestimmt mit, welchem Freundeskreis sich Teenager anschließen.
Auch bei späteren Lebensstationen ist Musik immer präsent. Viele Paare haben ein ganz besonderes Lied, das sie an ihr erstes Rendez-vous oder den ersten Kuss erinnert und die Musik für den Hochzeitswalzer als ersten gemeinsamen Tanz des frisch vermählten Paares wird mit großer Sorgfalt ausgewählt.

Jeder von uns wird bestätigen können, dass Musik unsere Gemütslage beeinflussen kann. Der Hit des letzten Sommerurlaubs lässt die Stimmung gleich ein bisschen ansteigen und in stressigen Phasen kann klassische Musik als Beruhigungsmittel wirken. Dieser Effekt ist mittlerweile auch wissenschaftlich bestätigt und wird zu therapeutischen Zwecken genutzt. Musiktherapie findet in vielen Bereichen Anwendung, etwa bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Auch bei der Arbeit mit alten Menschen, entwicklungsgestörten Kindern und Behinderten können mit Musiktherapie Erfolge erzielt werden.

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30 Sep

Musik heute und damals

Musikfreunde können heutzutage leicht den Überblick verlieren. Die Vielfalt an Musikstilen ist schier unerschöpflich und für viele verwirrend. In früheren Zeiten war die Unterscheidung einfacher. Um 1900 marschierte man im 2/4-Takt oder sang bei einem geselligen Beisammensein Volkslieder in traditioneller Überlieferung. Operettenlieder schafften es bisweilen, sogenannte Gassenhauer zu werden. Der Bildungsbürger bevorzugte die klassische Musik, besuchte Oper und Konzertsaal.

Aber die Entwicklung ging rasant weiter. In den 20er Jahren waren Schlager und Tanzmusik auf dem Vormarsch. Jazzelemente flossen in die Musik ein. Der in den USA entwickelte Rhythm ´n` Blues wurde in den 30er Jahren zur angesagten Tanzmusik. Schlagzeug, Bass und Blech dominierten. Später wurde die Blechbläser durch die E-Gitarre ersetzt.

Nach dem 2. Weltkrieg drückte sich in der wenig innovativen Schlagermusik die Sehnsucht der Deutschen nach der Ferne und einer heilen Welt aus. Während in den USA der Rock ´n` Roll die Menschen faszinierte, träumte man hierzulande von der Insel Capri und seinen Fischern.
Erst die 60er Jahre brachten wieder einen musikalischen Schub. Der Beat als Fortführung des Rock ´n`Roll fand besonders unter den Jugendlichen zahlreiche Fans. Mehrstimmiger Gesang und ein wippender Rhythmus eroberten die Welt. Parallel dazu entwickelte sich der Hardrock mit seinen kurzen Riffs und seinen klaren Strukturen.

Alternativ zur Scheinwelt des Schlagers etablierten sich zahlreiche Liedermacher, deren großes Vorbild Bob Dylan war. Heute nennen sich die Interpreten dieser Musikrichtung lieber Singer-Songwriter.
Die 70er Jahre brachten viele musikalische Experimente. Unterschiedliche Musikrichtungen gingen Fusionen ein. Jazz-Rock, Soft-Rock oder Afro-Beat sind nur einige wenige Begriff aus dieser Phase des Umbruchs. In den neunziger Jahren kam noch Gothic-Rock hinzu und der Drumcomputer zum Einsatz, der den eher monotonen Rhythmus erzeugte. Auch der Punk wurde in dieser Zeit zu einer festen Größe in der Musikwelt. Grobschlächtig und in jeder Beziehung einfach, war der Punk die Antwort auf die Rockmusik, die vielen zu kompliziert geworden war.

Heute existieren von allen Musikstilen der Vergangenheit wieder ganz neue Zusammenstellungen, die man teils als Retro-Mix, teils als gelungene Neuschöpfungen bezeichnen kann. New Wave ist aus Punk hervorgegangen. Grunge zitiert gerne Hardrock der 70er. House wiederum ähnelt Techno, will aber doch anders sein – etwas langsamer, mit mehr Wärme und mit kurzen Gesangeinlagen. Und Kwaito ist ein Mix aus House, Reggae und Hip-Hop.
So verschieden die Geschmäcker sind, so verschieden sind auch die Angebote. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, am Computer seinen ganz persönlichen Sound zu kreieren.

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