Archiv

Archiv für Oktober, 2011
19 Okt

Beleuchtung in Kunst und Musik

Das Thema “Beleuchtung in Kunst und Musik” kann von mehreren Seiten aus betrachtet werden. Einerseits sind namhafte Designkünstler damit beschäftigt, Lampen zu entwerfen. Vielfach befassen sich Künstler mit Lichtobjekten oder beleuchteten Installationen – beispielsweise einige Bauhaus-Künstler. Beleuchtung dient aber natürlich auch dazu, Kunst zu inszenieren.

Ob einer als Hobby Tiffanylampen herstellt oder den Schritt darüber hinaus zu ganz eigenwilligen Designs macht: Lampen und Beleuchtungsobjekte faszinieren. Das Spiel aus Farbe und Licht hat schon große Künstler inspiriert, die Kirchenfenster hergestellt haben. Seit es die elektrische Lampe gibt, haben sich Designer und Künstler immer mehr dafür interessiert, sie designerisch zu optimieren. Anderen lag es wiederum am Herzen, den üblichen Leuchtmöglichkeiten ganz neue Funktionen zuzuordnen. Man beleuchtete beispielsweise Skulpturen aus Naturmaterialien und schuf so ganze neue Lampen, die zugleich dekorative oder künstlerisch anspruchsvolle Raumobjekte waren. Angelehnt an die Lampen Marokkos oder Indiens erschufen wieder andere Künstler eigene Designs. Man erfand Kunstobjekte und Installationen, in denen Glühbirnen, Leuchtstoffröhren oder LED-Leuchtquellen eine Rolle spielten. Zum Teil wird die Verwendung solcher Leuchtquellen später zum restauratorischen Problem. Mit dem Verbot der Glühbirne kann man beispielsweise auch kein mit 1000 Glühbirnen bestücktes Leuchtobjekt reparieren, wenn es nicht mehr an allen Stellen funktioniert.

Unter dem Begriff “Lichtkunst” hat sich eine vollkommen eigenständige Kunstrichtung etabliert. Es dreht sich um Installationen und Skulpturen, die mit Hilfe künstlicher Lichtquellen ihre Wirkung erzielen. Davon zu unterscheiden sind alle Objekte, die der Beleuchtung, Signalübertragung im Verkehr oder der Werbung dienen. Lichtkunst verfolgt einen Selbstzweck. Man kann leicht nachvollziehen, dass sie am besten im Dunkeln zur Geltung kommt. Das wiederum stellt die Museen vor neue Herausforderungen. Ob Olafur Eliasson in riesigen Hallen atmosphärisches Licht erschafft, in dem man förmlich baden kann oder ob eine Wand mit wechselnden Lichtquellen und Farbfiltern farbig illuminiert wird, ist unterschiedlich. Lichtkunst hat verschiedenste Richtungen eingeschlagen. Der eine lässt Textfragmente über einen hellen Bildschirm wandern, der andere installiert raumgreifende Laserlichtbänder. Namen wie Lázló Moholy-Nagy, Dan Flavin oder Mischa Kuball sind vielen Interessenten dieser Kunstrichtung ein Begriff.

Dass auch die Bühne oder Kunstausstellungen im hohen Maße vom Licht abhängen, ist nachvollziehbar. Lichtregie ist ein Begriff, der dies verdeutlicht. Licht- und Beleuchtungstechniker installieren die Beleuchtung, werden in die Proben eingebunden und bedienen die Lichtanlagen von einem Mischpult aus, sobald das Stück auf die Bühne geht. Ob es ein Schauspiel, eine Oper, eine Kunst-Ausstellung oder eine Zirkusvorführung ist, spielt keine Rolle: Licht setzt dramatische Effekte, erhellt Zusammenhänge oder stellt alles in den Schatten.

Und zum Schluss noch einige Linktipps zum Thema:

Baunetzwissen – hier speziell die Beleuchtung von Kunst

Lampenwelt – schöner Onlineshop für Lampen und Leuchten

anthromedia.net – Beleuchtungskunst vom antroposophischen Standpunkt

 

Und wie U2 das Brandenburger-Tor ganz in Grün tauchte:

 

 

14 Okt

Überblick über die Verhütungsmethoden

Neben der Pille, der das weibliche Geschlecht seit den 70er-Jahren eine vollkommen neuartige, so noch nie dagewesene sexuelle Freiheit zu verdanken hat, gibt es eine Vielzahl weiterer Verhütungsmittel, die eine Schwangerschaft bei richtiger Anwendung beinahe ebenso sicher verhindern können. Der sogenannte Pearl-Index dient hier als Maßstab für die Sicherheit einer Methode zur Empfängnisverhütung und bezeichnet damit, wie viele Frauen von hundert dennoch schwanger werden.

Grundsätzlich muss zwischen natürlichen, mechanischen, chemischen und hormonellen Verhütungsmitteln eine Unterscheidung vorgenommen werden.

Natürliche Verhütungsmethoden orientieren sich am Zyklus der Frau und bleiben in ihrer Sicherheit hinter den mechanischen und hormonellen Methoden zumeist etwas zurück.
Bei der Temperaturmethode wird jeweils morgens zur gleichen Uhrzeit die Basaltemperatur zur Bestimmung der fruchtbaren Tage zur Rate gezogen. Eine weiter natürliche Methode zur Empfängnisverhütung stellt die Hormonmessung dar, bei der der Morgenurin der Frauen mit einem Teststreifen analysiert wird und anhand der sich verändernden Hormonwerte der Zeitpunkt des Eisprungs bestimmt wird. Als äußerst unsicher, aber auch zu den natürlichen Methoden der Verhütung zählend, ist der sogenannte Coitus Interruptus, bei dem der Mann während dem Geschlechtsverkehr rechtzeitig vor dem Samenerguss den Penis aus der Scheide zieht.

Die bekannteste Form der mechanischen Empfängnisverhütung stellt wohl das Kondom dar, das neben Empfängnisschutz auch die Ansteckung vieler Geschlechtskrankheiten verhindert. Das “weibliche Gegenstück”, das sogenannte Femidon, ist dem Kondom äußerst ähnlich aber den anatomischen Bedingungen der Frau angepasst. Das Diaphragma oder auch als Scheidenpessar bekannt ist eine aus Silikon oder Latex bestehende Kappe, die vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt wird und auf diese Weise den Muttermund verschließt.

Neben der Pille gibt es auch noch weitere, andere hormonell wirkende Verhüttungsmittel. Durch die Dreimonatsspritze werden einer Frau alle drei Monate Hormone gespritzt, die einen sehr hohen Empfängnisschutz bieten. Einen neueren Empfängnisschutz stellt das Verhütungsstäbchen dar. In den weiblichen Oberarm eingesetzt gibt es Hormone ab und verhindert so eine Empfängnis. In ähnlicher Art und Weise wirkt die Hormonspirale, die in der Gebärmutter eingesetzt, im Gegensatz zur Pille nur Gestagene abgibt, aber keine Östrogene enthält.

Chemische Verhütungsmethoden bestehen allesamt aus Spermiziden, die es in unterschiedlichsten Präparaten, beispielsweise als Zäpfchen, Gels oder Schaum, auf dem Markt zu finden gibt und die mit ihrer spermienabtötenden Wirkung als – leider nur sehr unsicherer Empfängnisschutz – gehandelt werden. Allenfalls stellen diese Methoden eine zusätzliche Ergänzungsmöglichkeit dar.

 

Und hier noch ein  paar Linktipps:

www.dokteronline.com – alle Infos rund um  Verhütungsmittel

mein persönlicher Tipp – www.gofeminin.de – die Onlineplattform rund um “weibliche Themen”

und zum Thema: Ist Verhütung Frauensache?